HOTEL DOLORES
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Ca. 170 Bilder die in drei nicht mehr benützten, z.T. verfallenden, Bäderhotels entstanden.
Handout Kunsthaus Aarau------- Auszug aus St. Galler Tagblatt 10.12.2009, Autorin Ursula Badrutt Schoch, link
Poesie der Vergänglichkeit
"Aus der jüngsten, noch nicht abgeschlossenen Serie «Hotel Dolores», in die auch die Arbeiten im Kunstmuseum Einblick geben, sind vier Werke zusammengestellt. Im heruntergekommenen Bäderhotel in Baden hat Manon die kongenialen Räumlichkeiten gefunden, um dem Lauf der Zeit nachzuspüren, dem Festhaltenwollen und dem melancholischen Bewusstsein ewiger Vergänglichkeit."
-------- Laura Weidacher auf www
Auch der Rundgang durch die grossartige Reihe von installativen Fotoarbeiten der bekannten Zürcher Künstlerin Manon (sie arbeitet sei nunmehr 27 Jahren unter diesem Pseudonym) müsste live erlebt werden. In diesem Zyklus „Hotel Dolores“ hat sie nach langen und sorgfältigen Vorbereitungen in den verlassenen und beinahe schon verfallenen Bäderhotels aus Baden bei Zürich fotografische Innovationen erarbeitet. Zum Teil ist sie selbst – in immer wechselnden Verkleidungen – in diesen überlebensgrossen Fotos sichtbar, zum Teil inszeniert sie in all dem heruntergekommenen, verblassten Glanz früherer Zeiten Environments von bestechender, morbider Schönheit.
Manon gibt hier mit rund 30 Arbeiten einen allerersten Einblick in das weitaus umfangreichere Gesamtprojekt „Hotel Dolores“. Sie hofft, das Werk abschliessen zu können, bevor im Bäderquartier die Abrissbagger auffahren. Manon: "Zeit wird knapp und kostbar". Eine zu Ende gegangene Zeit, bildnerisch und poetisch interpretiert von einer schönen Frau von heute: Vergänglichkeit von ihrer faszinierendsten, melancholischen Seite und – sehr weiblich! Manon drückt es in einem Gespräch so aus: „Das Leben, die Vergänglichkeit, der Tod“. Schöner kann man das kaum illustrieren.
------- Aus MLZ zur Ausstellung in Aarau:
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